Die bestehende Rheinbrücke ist momentan die einzige Verbindung für den Individualverkehr, der die beiden wichtigen Wirtschaftsregionen Karlsruhe und die Pfalz miteinander verbindet. Erstmals für den Verkehr freigegeben wurde die Brücke im Jahre 1966, also vor über 45 Jahren. Damals wurde damit gerechnet, dass die Brücke einer Belastung von ungefähr 33.000 Fahrzeugen pro Tag ausgesetzt sein würde. Diese Zahlen – und damit die Belastung für die Brücke – sind rapide gestiegen, sodass in den letzten Jahren durchschnittlich 70.000 Fahrzeuge den Rhein über diese Brücke querten. Einem Gutachten zufolge kann die Belastung bis in das Jahr 2025 auf über 100.000 Fahrzeuge pro Tag ansteigen.

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bestehende Rheinbrücke bei Wörth - (cc) Ikar.us

Die Rheinbrücke ist ganz offensichtlich schon lange an ihre Belastungsgrenze gekommen, eine Erneuerung des kompletten Fahrbahnbelags und die Sanierung der Brückenseile machen eine Vollsperrung der Brücke unumgänglich. Eine Vollsperrung ohne eine alternative Rheinquerung hätte in dieser unserer Region erhebliche Folgen und würde zu einem endgültigen Verkehrskollaps führen. Bevor es zu spät ist, muss also eine zweite Rheinbrücke erbaut werden. Wir schließen uns der Meinung der CDU an, dass eine zweite Rheinbrücke ungefähr 1,5 km nördlich der bestehenden Rheinbrücke die einzig richtige Entscheidung ist. Zu dieser Variante sehen wir keine Alternative. Diese zweite Rheinbrücke würde Berechnungen zufolge nach der Sanierung der bestehenden Rheinbrücke gut ein Viertel des Verkehrs aufnehmen und zudem auch den Stadtteil Knielingen deutlich entlasten.

Quellen:
http://ka.stadtwiki.net/Rheinbrücke
http://www.ka-news.de/
http://www.karlsruhe.de/


Der erweiterte Kreisvorstand der Jungen Union im Landkreis Germersheim hat in seiner Sitzung vom 19.4.2011 den von Matthias Deigentasch verfassten Standpunkt einstimmig bestätigt: „Die Junge Union begrüßt den seit dem 25.03.2011 gestellte Antrag zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens und plädiert mit Nachdruck für die baldige Errichtung der dringend notwendigen zweiten Rheinbrücke.“ Thorsten Rheude, Kreisvorsitzender der Jungen Union fordert daher die SPD-Fraktion im Landtag auf, bei den Koalitionsverhandlungen mit den Grünen nicht von ihrer Position abzuweichen und sich weiterhin gemeinsam mit der CDU für die zweite Rheinbrücke einzusetzen.


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