Auf der Kreisvorstandssitzung vom 16.10.2011 bekräftigt die Junge Union im Landkreis Germersheim ihr Ja zur zweiten Rheinbrücke. Einstimmig beschließen die jungen Christdemokraten sich nach den relativierenden Aussagen der Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und Baden-Würtemberg so lange für den Neubau stark zu machen, bis dieser endgültig beschlossen ist. Dazu soll neben der Zusammenarbeit mit der CDU vor allem auch eine enge Kooperation mit den  JU-Kreisverbänden Landau, Südliche Weinstraße und Karlsruhe gestartet werden.

„Die Junge Union hat schon früh die Bedeutung der leistungsfähigen Rheinquerung für die Südpfalz als Teil der Technologieregion Karlsruhe erkannt“ erklärt Thorsten Rheude, Kreisvorsitzender der Jungen Union im Landkreis Germersheim. „Seit 1993 der erste Grundsatzbeschluss zu einer sechsspurigen Nutzung der bestehenden Brücke und der Einführung der Stadtbahn gefasst wurde, ringt die JU um eine konstruktive Lösung der schwierigen Verkehrssituation. Jetzt den Bau der zweiten Rheinbrücke weiter zu forcieren, wie es Junge Union und CDU im Landkreis schon seit Jahren tuen, ist sinnvoll, logisch und konsequent.“ so Rheude weiter.

Die Mitglieder des Kreisvorstandes sehen dabei den ÖPNV als einen wichtigen Baustein in der Lösung der Mobbilitatsprüblematik. Gleichzeitig könne dieser jedoch nicht als alleiniger Heilsbringer betrachtet werden. „Die tägliche Situation auf der Brücke zeigt uns, dass die Menschen von beiden Seiten des Rheines auch auf die Möglichkeit des Individualverkehres angewiesen sind.“ ergänzt Matthias Deigentasch, Vorsitzender der Jungen Union Jockgrim und Mitglied des Kreisvorstandes. „Die neue Rheinbrücke muss daher noch vor der Generalsanierung der bestehenden Brücke fertiggestellt werden. Die Zusage des Bundes das Bauvorhaben zu finanzieren und durchzuführen darf nicht durch eine Verschleppung des Planfesstellungsverfahrens durch die Landesregierungen gefährdet werden.“ so Deigentasch weiter. Für die Junge Union ist gleichzeitig selbstverständlich, dass bei der Detailplanung der Brücke die Einwendungen der anliegenden Bürgerinnen und Bürger, sowie der beteiligten Kommunen einfließen müssen. „Wir sehen darin jedoch kein Problem, da für ein Projekt dieser Größe nur vergleichsweise wenige Einwände gemacht wurden.“ so Rheude abschließend.

 

weiterführende Links:

Facebook-Umfrage zur zweiten Rheinbrücke:
http://on.fb.me/zweite-Rheinbruecke


Aktionsseite der CDU Kreisverband Germersheim:
http://www.zweite-Rheinbruecke.de


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