Nachdem das Thema Bürgerbeteiligung auf der kreisweiten Mitgliederversammlung im Februar zum Schwerpunktthema erhoben wurde, geht die Junge Union nun strikt nach dem Dreischritts „Sehen, Urteilen, Handeln“ vor. Als ersten Schritt des Sehens hatten sich die jungen Christdemokraten durch Gerhard Kiechle informieren lassen. Kiechle ist Dozent der Verwaltungshochschle Kehl und konnte in seiner Zeit als Bürgermeister viele Formen der Bürgerbeteiligung etablieren. Als zweiten Schritt des Sehens bittet die Junge Union nun alle Bürgermeister und Bürgermeisterinnen des Landkreises um ihre Hilfe.

Gerhard Kiechle bei der Klausurtagung der JU in Mainz

„Die Bürgermeister sind Experten für ihre Gemeinde, sie können uns am ehesten sagen, welche Themen den Menschen unter den Nägeln brennen und wo Beteiligungsformen gut funktionieren und wo sie vielleicht nicht sinnvoll sind.“ erklärt Thorsten Rheude, Vorsitzender der Jungen Union im Kreisverband, den Fragebogen an alle Bürgermeister. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Jugendlichen und nicht EU-Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landkreises in der Lage sind, sich qualifiziert und gewinnbringend an politischen Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen. Daher möchten wir die Beteiligungsmöglichkeiten in unserem Landkreis gerne evaluieren und weiterentwickeln. Ein erster Schritt, um ein inhaltlich tragfähiges Konzept zu erarbeiten, ist eine Analyse der bereits vorhandenen Formen von Bürgerbeteiligung.“ so Rheude weiter. Im Fragebogen werden neben den Themen der letzten Bürgerversammlungen, den vorhandenen Bürgerinitiativen auch die persönliche Meinung der Bürgermeister zu Bürgerbeteiligung abgefragt. Denn eines ist auch den jungen Christdemokraten klar: Sollte ein Bürgermeister kein Interesse an mehr Aktivierung seiner Einwohner gelegen sein, so macht es auch keinen Sinn in dieser Gemeinde neue Beteiligungsformen auszuprobieren. „Es ist sehr erfreulich, wie gut die Resonanz schon wenige Tage nach Versand des Fragebogens ist.“


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