Die Junge Union (JU) im Kreisverband Germersheim wertet seit einigen Tagen die zum ÖPNV erhobenen Rückmeldungen aus. „Seit Mai haben wir kontinuierlich Rückmeldungen zum ÖPNV eingeholt: Bei Expertinnen und Experten, bei den Betreibern der Strecken, bei Unternehmerinnen und Unternehmern, bei Verkehrsverbänden und nicht zuletzt bei Bürgerinnen und Bürgern. Letzteres wurde maßgeblich durch die von uns gestartete Online-Umfrage erreicht.“ erklärt Thorsten Rheude,

Die Postkarte zur Aktion. Fotos: links: Siegfried Bellach / pixelio.de, mitte oben: Loeckel / vrn.de, mitte unten: Rudolpho Duba / pixelio.de, rechts: Peter Freitag / pixelio.de, hinten: Erich Westendarp / pixelio.de

Die Postkarte zur Aktion.
Fotos: links: Siegfried Bellach / pixelio.de, mitte oben: Loeckel / vrn.de, mitte unten: Rudolpho Duba / pixelio.de, rechts: Peter Freitag / pixelio.de, hinten: Erich Westendarp / pixelio.de

Kreisvorsitzender der Jungen Union, die Datengrundlage. „Rund 250 teilweise sehr detaillierte Rückmeldungen gilt es zusätzlich zur innerhalb der JU geführten Diskussion nun auszuwerten.“ Erste Schwerpunkte seien jedoch bereits erkennbar, wie der Wunsch nach einer Taktverdichtung auf der Strecke Wörth-Germersheim oder der Verbesserten Anbindung der S-Bahn-Rhein-Neckar an die Stadtbahn Karlsruhe. „Beide Punkte hatten auch wir bereits vorab in der Diskussion. Die Aufforderung an den Zweckverband Schienen-Personen-Nahverkehr (ZSPNV) die bereits bei der Konzeption der Stadtbahn versprochene Taktverdichtung in einer zweiten Stufe auch tatsächlich umzusetzen bleibt also bestehen. Auch und gerade, weil es absehbar ist, dass die Ticketpreise steigen. Eine Taktverdichtung könnte hier gleichzeitig akzeptanzsteigernd sein.“ so Rheude weiter. Bewusst sei der Jungen Union, dass die Taktung von S-Bahn und Stadtbahn in Germersheim nie 100% reibungsfrei möglich sei. „Aus diesem Grund regen wir in der Diskussion weiterhin die Variante an, statt einer reinen Taktverdichtung durch die Stadtbahn Karlsruhe auch eine Verlängerung der S-Bahn-Rhein-Neckar in Erwägung zu ziehen.“S-Bahn RN

Als weiterer Schwerpunkt der Rückmeldungen zeichne sich der Zustand der Bahnhöfe im Landkreis ab. Mehrfach wurden barrierefreie Zu- und Umstiege gefordert. Hier müsse die Junge Union sich aber erst durch Ortsbegehungen ein umfassendes Bild der Lage verschaffen. Augenscheinlich sei das Problem allerdings in Wörth. Sowohl Kreis- als auch Stadtverband der JU begrüßen, dass der behindertengerechte Ausbau des Wörther Bahnhofs aufgrund des Drucks von Seiten des Stadtrates nun endlich angegangen wird. „Nun muss die Deutsche Bahn möglichst schnell ihren Verpflichtungen nachkommen“, hofft Nina Weber, Vorsitzende des JU Stadtverbandes Wörth. Gerade in einer zunehmend alternden Gesellschaft sollten öffentliche Einrichtungen selbstverständlich barrierefrei nutzbar sein. Weber bedauert allerdings, dass die Bahn nicht beabsichtige, auch das Bahnhofsgebäude in Wörth zu sanieren. Gerade dieses vermittle einen ersten Eindruck von einem Ort. Die Junge Union hofft auch hier auf Einsicht bei der Bahn als Gebäudeeigentümer, zumal es auch im Stadtrat bereits Forderungen zur Sanierung des Objekts gegeben habe. „Auch ein attraktiver Eingangsbereich und dazu gehört auch das Bahnhofsgebäude tragen erheblich dazu bei, dass Nahverkehrsangebote genutzt werden“ so Weber.

Die Meldung zum Start der Umfrage: http://www.ju-kreis-ger.de/?p=1817


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