Der Arbeitskreis Rheinkultur (AK) der Jungen Union (JU) Kreisverband Germersheim besuchte am vergangenen Samstag die Brauerei „Ottersheimer Bärenbräu“. Matthias Rüde, Braumeister und Geschäftsführer des Bärenbräu, gab den Anwesenden zunächst Einblicke in die Geschichte des Bärenbräu. Anschließend erklärte er anschaulich die zahlreichen Arbeitsprozesse an den verschiedenen Stationen der Brauerei.

Am Ende der Führung erwartete die Teilnehmer ein Imbiss aus Weißwürsten, Brezeln und süßem Senf. Parallel stellte Rüde die vier Biersorten vor, die derzeit in der Brauerei gebraut werden. Die Bierverkostung startete mit einem Hellen, gefolgt von einem dunkel gebrauten Bier über Weizenbier und endete mit einem saisonalen Spezialbier. Rüde erklärte den Gästen jeweils die Unterschiede in Herstellung und Geschmack und hob die jeweiligen Eigenschaften der Biersorten hervor. Rüde betonte, dass er nach wie vor gerne nach dem Reinheitsgebot braue. Er sehe eher die derzeitige Entwicklung zu allerhand Craft-Bieren kritisch. Diese können durchaus von guter Qualität sein, häufig jedoch hätten die Erzeugnisse wenig mit Bier zu tun. „Die Geschichte über die Entstehung des Betriebes und der Blick in die Arbeitsabläufe war wirklich interessant! Die Führung war eine rundum gelungene Veranstaltung“, so Maximilian Hutzel für den AK Rheinkultur.

„Es ist schön zu sehen, mit welcher Leidenschaft hier in Ottersheim gearbeitet wird. Das zeigt sich nicht zuletzt am Geschmack des Bieres, das sich deutlich von großer Massenproduktion abhebt“, lobte Gregory Meyer, Kreisvorsitzender der JU Kreisverband Germersheim die Erzeugnisse der südpfälzischen Brauerei.

anschließende Bierprobe


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