Fußballspiele zwischen Deutschland und Frankreich haben schon immer polarisiert, ebenso wie am gestrigen Freitag. Die Fans kamen ins Stade de France um ihre Mannschaften zu unterstützen und sie gingen mit der Angst um ihr Leben. Die Bombendrohung Freitagnachmittag hatte jeder schon in den Hintergrund verdrängt, als tatsächlich Bomben vor dem Stadion explodierten. In einem anderen Teil der Stadt wurden Menschen als Geiseln genommen, mit der Absicht sie hinzurichten. Doch das sind gerade einmal 2 der 7 Attentate, die gestern in Paris verübt wurden. 7 Attentate auf einmal – das zeigt welch ein unsicheres Gut unser Friede ist. Und vor allem zeigt es uns, ein Attentat kann immer und überall geschehen.

Quelle: Junge Union Deutschlands

Quelle: Junge Union Deutschlands

Seit sich fundamentalistische Islamisten aus aller Welt zu einer zentralen Kraft gebündelt haben, bekommt der Terror System. Lange sah man die Hinrichtungen im Nahen Osten entsetzt von der Couch aus im Fernsehen. Doch seit den Anschlägen im März rückt das Thema immer weiter zu uns bis sie gestern ihren Höhepunkt erreichten. Es fehlen die Worte um diese Taten zu beschreiben. Europa öffnet seit mehr als einem Jahren Tür und Tor für die Menschen, welche vor dem Krieg in Syrien fliehen. Doch nun erreichen uns nicht nur die Opfer des Krieges, sondern auch der Krieg selbst. Viele werden unsere Toleranz und Offenheit in Frage stellen, doch genau das ist was die Fanatiker erreichen wollen. Sie wollen mit ihrem Hass den Hass von vielen schüren. Sie wollen Feindschaft zwischen Menschen stiften. Und sie wollen unsere liberale, christliche Kultur zerstören. Doch wir sollten auf den Hass von Wenigen mit der Solidarität von Viele reagieren. Nun gilt es zu beweisen was die europäische Idee eigentlich bedeutet. Der Zusammenhalt der Nationen ist nun mehr denn je gefragt. Dieser Akt des Hasses war nicht nur gegen Paris gerichtet, er war gegen Europa gerichtet. Jetzt ist der Zeitpunkt zu zeigen dass Europa nicht nur ein Wirtschaftsraum ist, sondern eine Gemeinschaft seiner Völker.

Lasst uns diesen Stiftern von Terror und Hass zeigen dass wir uns nicht aus Angst verstecken, sondern noch näher zusammenrücken und unsere Werte mit Stolz leben, um den vom Krieg Geflohenen auch weiterhin eine sichere Zuflucht zu bieten!

Der Standpunkt wurde geschrieben von Christopher Hauß, Mitglied der Jungen Union im Gemeindeverband Lingenfeld.

Der Standpunkt wurde geschrieben von Christopher Hauß, Mitglied der Jungen Union im Gemeindeverband Lingenfeld.


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