Nachdem die Bürgerinitiativen Höhenweg und Guttenbergstraße in Kandel ein Teilziel erreichen konnten und jeweils einen Einwohnerantrag mit weit über 500 Unterschriften bei der Verwaltung eingereicht haben, fordert die Junge Union im Gemeindeverband Kandel den Bürgermeister nun auf, die entprechende Stadtratssitzung in einem entsprechenden Rahmen stattfinden zu lassen. „Über die Detailziele der Bürgerinitiativen kann man durchaus geteilter Meinung sein. In unseren Augen ist es aber an der Zeit, dass Bürgermeister und Mehrheitsfraktion sich den Anliegen der Bürger gegenüber offen, transparent und fair verhalten.“ so Rita Steiner, stellv. Vorsitzende der Jungen Union im Gemeindeverband Kandel, zur Haltung der Jungen Union. „Mit unserem Antrag wollen wir einen Beitrag zur Unterstützung der in den Initiativen zusammengeschlossenen Bürgerinnen und Bürgern liefern, ohne uns in die Fronten der Detailstreitigkeiten einzumischen.“

 

Der Antrag im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Tielebörger,
die Junge Union Gemeindeverband Kandel beantragt, die nächste Sitzung des Stadtrats, in der die Themen der Einwohneranträge behandelt werden, z.B. in die Bienwaldhalle oder in das Feuerwehrgerätehaus zu verlegen.

Begründung:
Wie aus der Presse zu entnehmen war, sind bei Ihnen zwei Einwohneranträge, mit mehr als 500 Unterschriften je Antrag, eingegangen. Dies zeigt, wie groß das Interesse an diesen Themen, bei den Bürgerinnen und Bürgern von Kandel ist.
Da es bereits bei der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause zu räumlichen Engpässen kam, bitten wir Sie, die Stadtratssitzung in der die Themen der Einwohneranträge behandelt werden, in größere Räumlichkeiten zu verlegen. Wir möchten durch diesen Antrag allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Teilnahme an der Sitzung ermöglichen.
Über eine positive Entscheidung würden wir uns sehr freuen.

Freundliche Grüße
Tobias Tolkmitt
– Vorsitzender Gemeindeverband Kandel –


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