Auf der Mitgliederversammlung der Jungen Union (JU) Germersheim-Sondernheim am vergangenen Donnerstag fanden tournusmäßige Neuwahlen statt. Dabei wurde Florian Platz einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. In seinem Bericht verwies Platz auf die zahlreichen Aktionen der JU, darunter mehrere mittlerweile sehr etablierte Veranstaltungen wie der Eine-Welt-Verkauf auf dem Sondernheimer Christkindlmarkt, die Aktionen zum Tag des Baumes und das Ostereiersuchen im Stadtparkt Fronte Lamotte

V.li.: Michael Walch, Benjamin Platz, Florian Platz, Michael Schnell, Thorsten Rheude, Leon Tchakachow, Alexander Deitner, Jan Schwager.

V.li.: Michael Walch, Benjamin Platz, Florian Platz, Michael Schnell, Thorsten Rheude, Leon Tchakachow, Alexander Deitner, Jan Schwager.

Zudem berieten sich die anwesenden Mitglieder über die neuen Erkenntnisse über General Hans Graf von Sponeck und der damit verbundenen Frage der Umbenennung der Kaserne. „Sollte die Beteiligung Sponecks an kriminellen NS-Vergehen bestätigt werden und seine Gesinnung bislang falsch eingeschätzt worden sein, ist eine Umbenennung der Kaserne die logische Folge.“ fasst Florian Platz die Diskussion zusammen. Die JU unterstützt dabei den FDP-Vorschlag, die Kaserne in „Südpfalzkaserne“ umzubenennen, da dieser Name einerseits zeitlos ist und sich zugleich an andere benachbarte Kasernennamen wie z.B. die Kurpfalzkaserne in der Namensgebung anschließt.

„Bezüglich der Umbenennung der Sponeckstraße befürwortet die JU Germersheim den Vorschlag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Sorge. Die Straße könnte in Willy-Brandt-Straße umbenannt werden, da auch die umliegenden Straßen bedeutsamen Politikern gewidmet sind und sich Brandt als Friedensnobelpreisträger sehr gut in die Bezeichnungen der Straßen in Germersheim-West eingliedert“, stellt der JU-Vorsitzende Florian Platz nach eingehenden Beratungen heraus.

Jedoch sei es wichtig, das Andenken Sponecks nicht komplett aus Germersheim zu tilgen. Sponeck war nach einer Befehlsverweigerung in Germersheim in Festungshaft und wurde hier schließlich hingerichtet. „Sowohl der schon vorhandene Gedenkstein als auch die Vitrine im Stadt- und Festungsmuseum sollten erhalten bleiben und durch eine Hinweistafel ins Licht der aktuellen Erkenntnisse gerückt werden“, regt Thorsten Rheude, Kreisvorsitzender der Jungen Union schließlich an.

Als Stellvertreter wurden Thorsten Rheude und Jan Schwager ebenso einstimmig gewählt wie Benjamin Platz als Schriftführer. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Michael Walch, Leon Tchakachow, Michael Schnell, Alexander Deitner und Jacqueline Ullemeyer.


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