Junge KommunaleAm vergangenen Donnerstag konstituierte sich das Netzwerk Junge Kommunale des JU Kreisverbandes für die Wahlperiode 2014-2019 in Leimersheim. Das Netzwerk richtet sich an alle CDU-nahen Mitglieder von Gemeinde-, Stadt- und Verbandsgemeinderäten oder Ausschüssen und hat zum Ziel den Austausch zwischen jungen Kommunalpolitikern zu fördern und die Vernetzung der Arbeit zu koordinieren.

„Nach der diesjährigen Kommunalwahl sind wieder einige Mitglieder der Jungen Union in Gremien und Ausschüssen ihrer Heimatgemeinden, aber auch in Gremien des Landkreises vertreten. Diesen Erfolg wollen wir nutzen um die Arbeit unseres Netzwerks Junge Kommunale zu intensivieren und Politik vor Ort mitzugestalten“, führt Thorsten Rheude, der Vorsitzende des JU-Kreisverbandes Germersheim, aus.

Fotos: links: Siegfried Bellach / pixelio.de, mitte oben: Loeckel / vrn.de, mitte unten: Rudolpho Duba / pixelio.de, rechts: Peter Freitag / pixelio.de, hinten: Erich Westendarp / pixelio.de

Fotos: links: Siegfried Bellach / pixelio.de, mitte oben: Loeckel / vrn.de, mitte unten: Rudolpho Duba / pixelio.de, rechts: Peter Freitag / pixelio.de, hinten: Erich Westendarp / pixelio.de

Neben einem Kennenlernen beim gemeinschaftlichen Pizza-backen und Obstsalat-schneiden wurden auch erste gemeinsame Themenfelder für die nächsten Jahre abgesteckt: „Die Schwerpunkte Breitbandausbau, ÖPNV und Kommunalfinanzen wollen wir weiterführen. Darüber hinaus will sich das Netzwerk immer wieder auch aktuellen Themen widmen.“ erläutert Christian Liebel aus Leimersheim, der die Leitung des Netzwerkes übernommen hat.

Auf der konstituierenden Sitzung sprach sich das Netzwerk dafür aus, dass sich der Landkreis Germersheim und dessen Kommunen an der zentralen Behördennummer 115 beteiligen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline erteilen Auskünfte zu Zuständigkeiten und Verwaltungsfragen oder leiten diese an die zuständige Fachabteilung weiter. Aktuell beteiligt sich der Landkreis Germersheim bereits in einer Probephase.

„Die Behördenrufnummer 115 ist eine einheitliche Anlaufstelle für sämtliche Anfragen der Bevölkerung und damit ein wichtiger Beitrag zum Bürgerservice. Teilweise können auch ganze Behördengänge durch das Informationssystem der Rufnummer gespart werden“, erläutert Liebel die Forderung. „Wir fordern entsprechend die Kommunen auf, das Pilotprojekt des Landkreises konstruktiv zu begleiten und sich zeitnah ebenfalls anzuschließen.“ erklärt Rheude und fügt hinzu: „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden und könnten Dienstleistungen bei der 115 zentralisieren, die sich in anderen Kommunen bewährt haben, so z.B. die Meldung überfüllter Mülleimer, wie das die Stadt Karlsruhe bereits erfolgreich tut.“


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