Am 17.9.2019 veranstalteten die drei südpfälzischen Kreisverbände der Jungen Union (JU), Landau, Germersheim und Südliche Weinstraße, gemeinsam mit dem südpfälzischen Bundestagsabgeordneten, Dr. Thomas Gebhart, eine Diskussionsrunde zum Klimaschutz in Landau.

Klimadiskussion der Jungen Union mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart

Unter dem Titel „Klimaschutz ja, aber wie?“ sprachen die Anwesenden auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände darüber, ob eine CO2-Steuer oder der Emissionshandel das geeignetere Instrument für eine effektive und zugleich sozial gerechte Senkung der CO2- Emissionen darstellt. Lena Dürphold, die Kreisvorsitzende der JU Landau, zeigt sich erfreut von der regen Diskussion der Teilnehmer: „Der Klimaschutz ist ein sehr wichtiges Thema unserer Zeit. Unsere Aufgabe ist es, diesen ökonomisch verträglich zu machen. Der heutige Wohlstand der Gesellschaft kann weder ohne intakte Umwelt noch ohne Wirtschaft erhalten werden. Nun gilt es schnell zu handeln und Lösungen für Probleme wie die Erderwärmung, den Abfall oder die Emissionsausstöße zu finden.“

Klimadiskussion der Jungen Union mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart

Auch über die Eigenverantwortlichkeit der Verbraucher wurde gesprochen. Eine gesteigerte Transparenz des CO2-Ausstoßes bei der Herstellung von Produkten könnte ein bewusstes Verhalten der Konsumenten fördern. Wichtig sei aber vor allem, dass die Klimaziele durch Innovation statt durch Verbote erreicht werden. „Wir müssen Umwelt, Wirtschaft und die sozialen Aspekte in Einklang bringen. Nur wenn uns das gelingt haben wir die Chance, dass uns andere Länder auf unserem Weg folgen“, betonte Gebhart, der von 2009-2018 Mitglied des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages und Teil der Delegationen der Weltklimakonferenzen war. „Nur durch moderne und innovative Lösungen können wir Spitzenreiter im Klimaschutz werden. Die Klimaerwärmung ist ein weltweites Problem, das wir alleine in Deutschland nicht lösen können“, so Gebhart weiter. Wichtig sei zudem, eine Lösung zu finden, die den Ausstoß von CO2 effektiv senke, aber gleichzeitig die deutschen Unternehmen nicht unverhältnismäßig belaste, wie mehrere Teilnehmer der Diskussion betonten. Wenn deutsche Unternehmen durch übermäßige Belastungen ihre Produktion ins Ausland verlegen, wäre nichts gewonnen. Die Arbeitsplätze in Deutschland gingen verloren und das CO2 würde weiterhin ausgestoßen.

Klimadiskussion der Jungen Union mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart

Gregory Meyer, Kreisvorsitzender des JU Kreisverbandes Germersheim, fügt hinzu: „Viele Länder auf dieser Welt wünschen sich wirtschaftlichen Aufschwung und einen höheren Lebensstandard für ihre Bevölkerung. Dieses Wirtschaftswachstum klimaschonend zu erreichen ist das große Ziel. Die Industriestaaten müssen zeigen, dass das möglich ist. Bei einer Rückentwicklung in die vorindustrielle Zeit wird uns niemand folgen. Wir können und müssen die Emissionen durch marktwirtschaftliche Instrumente senken. Alles zu verbieten, kann keine Lösung sein.“

Klimadiskussion der Jungen Union mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart


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