Der Landestag der Jungen Union (JU) Rheinland-Pfalz, am 4. und 5. November in Boppard, stand im Zeichen des 70. Geburtstages der größten politischen Jugendorganisation des Landes. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Festrede des ehemaligen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Bernhard Vogel.

Des Weiteren beschäftigte sich die Junge Union mit dem wichtigen Zukunftsthema Digitalisierung. Der digitale Wandel macht auch vor Rheinland-Pfalz nicht halt, weshalb die JU forderte, sich dessen anzunehmen und ihn aktiv zu gestalten.

Inhaltlich verankert wurde dieses Anliegen in einem Leitantrag mit dem Titel „Den digitalen Wandel in Rheinland-Pfalz gestalten“, welcher mit breiter Mehrheit beschlossen wurde.

Die Delegation des JU Kreisverbandes Germersheim auf dem diesjährigen Landestag: Florian Platz, Alexander Deitner, Michael Schnell, Thorsten Rheude, Christopher Hauß, Gregory Meyer (Kreisvorsitzender) und Madlen Krebs (v.l.n.r.)

Der JU Kreisverband Germersheim war nicht nur mit sieben Teilnehmern vertreten, sondern gestaltete den Landestag auch inhaltlich mit. Zwei Anträge brachte der Kreisverband mit in die Diskussion ein.

Auf große Zustimmung stieß die Idee zukünftig nach der Nationalhymne die Europahymne auf Landtagen zu spielen. Der entsprechende Germersheimer Antrag wurde nahezu einstimmig angenommen und sollte die inhaltliche Ausrichtung der Union als „Die Europa-Partei“ unterstreichen.

Das erste Mal umgesetzt wurde der Antrag noch am selben Tag und es erklang zum Abschluss einer erfolgreichen Versammlung Beethovens „Ode an die Freude“. Dem zweiten Antrag, der sich mit dem Einsatz würdiger Wahlurnen beschäftigte und sich gegen den Einsatz von umfunktionierten Mülltonnen aussprach, fehlten lediglich sechs Stimmen zur Annahme.


Internet 2.0
Dieser Artikel soll in die Sozialen Netzwerke? Gerne! Allerdings nur unter Beachtung des Mottos "2 Klicks für mehr Datenschutz"