Da dieses Thema seit Wochen unsere Medien beherrscht, ist es auch mir ein Anliegen meine Sichtweise dazu zu äußern. Bei all der „Willkommensmentalität“ die uns im Fernsehen gezeigt und in Zeitungen beschrieben wird, darf man sich nicht in die Irre führen lassen, denn die Mehrheit der Bevölkerung plagen Ängste und Sorgen, da sie zum einen nicht wissen wer überhaupt nach Deutschland kommt, und zum anderen plagt sie der Gedanke daran, dass durch die enormen Kosten Themen wie Bildung, Alterssicherung oder Pflege (innenpolitische Themen) auf der Strecke bleiben.

Mstyslav Chernov, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Syrian_refugees_strike_in_front_of_Budapest _Keleti_railway_station._Refugee_crisis._Budapest, _Hungary,_Central_Europe,_3_September_2015.jpg; lizenziert unter Creative Commons Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Mstyslav Chernov, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Syrian_refugees_strike_in_front_of_Budapest
_Keleti_railway_station._Refugee_crisis._Budapest,
_Hungary,_Central_Europe,_3_September_2015.jpg; lizenziert unter Creative Commons Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Ich möchte als Erstes klarstellen, dass die Menschen die aus Kriegsgebieten kommen oder politisch verfolgt werden unseren Schutz benötigen und ihn auch bekommen sollen. Dies steht absolut außer Frage und daran darf auch nichts geändert werden! Man darf allerdings bei all den Flüchtlingsströmen nicht vergessen, dass nahezu die Hälfte aller Flüchtlinge aus Ländern kommen in denen kein Krieg herrscht, und in denen auch niemand politisch verfolgt wird. Flüchtlinge bzw. Asylbewerber aus diesen sog. „sicheren Herkunftsländern“, bekommen in Deutschland kein Asyl und müssen deshalb wieder in ihr Heimatland zurückkehren. Die Konzentration muss darauf liegen denen zu helfen die wirklich Hilfe benötigen! Dass die Bearbeitung eines Asylantrages im Moment zu lange dauert (aktuell im Schnitt 5 Monate) ist klar, nur muss man auch sehen, dass das BaMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) bereits alles unternimmt die Verfahren weiter zu beschleunigen. Es werden mehrere Hundert Personen nach und nach eingestellt, aber auch diese Menschen müssen für diese Arbeit qualifiziert sein, um sie zügig und nach Vorschrift zu erledigen.

Es kann aber auch nicht sein, dass Deutschland und Schweden im vergangenen Jahr so viele Flüchtlinge aufgenommen haben wie die restlichen Länder der EU zusammen. Hier muss eine europäische Lösung des Problems her. Alle Länder der Europäischen Union müssen den Willen zeigen das Problem lösen zu wollen. Deutschland kann nicht immer nur helfen und alleine alle Probleme lösen, sondern es muss auch von anderen Ländern geholfen werden wenn es nach Hilfe bedarf – der eigentliche europäische Gedanke.

„Wer kommt da eigentlich in unser Land?“ – Fragen sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger; und das auch berechtigt. Die Entscheidung der Kanzlerin die Grenzkontrolle zu Österreich wieder einzuführen war meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung. Nur so kann die Sicherheit des eigenen Landes gewährleistet werden, denn ohne Grenzkontrollen wird man über die immens hohen Flüchtlingsströme keine Kontrolle mehr haben. Auch hat man an diesen Kontrollen schon mehrfach Straftäter gegen die ein Haftbefehl ausgestellt wurde festgenommen. Ich denke dies spricht für sich!

Alles in allem ist und bleibt die Flüchtlingspolitik neben der Griechenland-Rettung und der Ukraine-Krise das vorherrschende Thema in der deutschen Berichterstattung. Meiner Meinung nach handelt die Bundesregierung richtig und gewissenhaft.

Bei all den unterschiedlichen Meinungen und Kommentaren hoffe ich, dass ich meinen Standpunkt klar machen konnte!

 

Vielen Dank

Der Standpunkt wurde geschrieben von Maximilian Hutzel, Mitglied der Jungen Union im Gemeindeverband Hagenbach.


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