Man kann es gar nicht oft genug sagen, deshalb bitte nun auch ich Sie darum, zuhause zu bleiben, wenn Sie nicht unbedingt aus dem Haus müssen. Für mich ist es nur schwer nachvollziehbar, dass trotz ständiger Warnungen und Aktionen, wie #WIRBLEIBENZUHAUSE, Menschen meinten, auf sogenannte „Coronapartys“ gehen zu müssen. Bei Vielen ist es anscheinend noch nicht angekommen, dass dieses Virus für Menschen ab 60 Jahren oder mit Vorerkrankungen gefährlich sein kann. Für uns, denen es gut geht und die noch jung sind, ist es zwar weniger gefährlich, allerdings liegt es in unserer Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich die Älteren nicht über uns infizieren.

Stay at home! – Bleibt zu Hause!

Ich unterstütze es sehr, dass inzwischen viele Menschen in den sozialen Netzwerken dazu aufgerufen haben, daheim zu bleiben, den Mindestabstand von zwei Metern zueinander einzuhalten, die Hände regelmäßig zu waschen und sich nicht in das Gesicht zu fassen. Diese Maßnahmen tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Infektionsrate der Betroffenen über einen großen Zeitraum streckt. Dies ist der einzige Weg, zu vermeiden, dass unser Gesundheitssystem überlastet wird.

Es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass die Rate an Infizierten in ungebremster Geschwindigkeit ansteigt. Ansonsten werden unsere Pflegekräfte mit einem Zustand konfrontiert, den man wirklich niemandem wünschen möchte. Durch eine Überlastung könnten nicht mehr genug Betten bereitgestellt werden, wie es aktuell in Italien der Fall ist, und die Pflegekräfte müssten abwägen, bei welchen Personen sich überhaupt noch eine Behandlung lohnt und bei welchen die Situation aussichtslos ist. Das Coronavirus stellt eine reale Bedrohung dar. Bitte sehen Sie es deshalb auch als eine an.

Die derzeitige Situation ist für uns alle ziemlich ungemütlich. Noch nie hat es in der Bundesrepublik solche Einschränkungen gegeben wie die, die wir jetzt gerade erleben. Uns bleibt allerdings nichts anderes übrig, als sie hinzunehmen. Aus meiner Sicht hat unser Gesundheitsministerium in dieser Situation bisher absolut richtig und verantwortungsvoll gehandelt, denn diese Maßnahmen sind der einzige Weg, etliche Leben zu retten. In Anbetracht der Tatsache, dass es an uns ist, den gefährdeten Teil unserer Bevölkerung keinem Infektionsrisiko auszusetzen, möchte ich noch auf die Aktion #EINKAUFSHELDEN der Jungen Union hinweisen, bei der wir auf Anfrage die Besorgungen für eben genau diese Personen erledigen.

Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir zusammenhalten alles überstehen können. Abschließend rufe ich Sie dazu auf, sich an diese oben genannten Maßnahmen zu halten und so auch ihren Beitrag dazu zu leisten!

Bleiben Sie Gesund! Moritz Knöller, JU Kreis Germersheim

Der Standpunkt wurde geschrieben von Moritz Knöller, Mitglied der Jungen Union im Gemeindeverband Jockgrim.


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